Abschlussportfolio der Waldorfschulen - Sonntag, 23. Juli 2017
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Bundesprojektgruppe APF-Waldorf

Zielsetzung, Organisation und Aufgaben der Bundesprojektgruppe „Abschlussportfolio der Waldorfschulen“ (APF-Waldorf)

Zielsetzung:

Die Vergabe eines Abschlussportfolios als Waldorfabschluss an die Schüler/Innen der Waldorfschulen in Deutschland. Um Missverständnisse vorzubeugen, muss an dieser Stelle nochmals ausdrücklich betont werden, dass das Abschlussportfolio der Waldorfschulen nicht als „der Waldorfabschluss“ schlechthin, sondern als eine mögliche Form eines Waldorfabschlusses angesehen wird.

Organisationsstruktur:

Die Bundesprojektgruppe APF-Waldorf besteht aus den Vertretern aller Projektschulen und umfasst die regionalen Projektgruppen auf Landesebene.

  1. Die Bundesprojektgruppe des Abschlussportfolios der Waldorfschulen (APF-Waldorf) arbeitet in Kooperation mit dem Bund der Freien Waldorfschulen in Deutschland.
  2. Der Bund der Freien Waldorfschulen in Deutschland unterstützt die Weiterentwicklung des Abschlussportfolios der Waldorfschulen.
  3. Eine Koordinationsgruppe verantwortet, organisiert und koordiniert die Arbeit der Bundesprojektgruppe.
  4. Die Koordinationsgruppe bestimmt die Projektleitung.
  5. In der Koordinationsgruppe sind Vertreter der regionalen Projektgruppen auf Landesebene und Persönlichkeiten, die durch den Bundesvorstand delegiert wurden. Weitere Mitarbeiter/innen werden von der Koordinationsgruppe kooptiert.
  6. Die Koordinationsgruppe gibt sich eine eigene Geschäftsordnung.
  7. Für die wirtschaftliche und finanzielle Durchführung des Abschlussportfolioprojektes soll die Solidargemeinschaft der Schulen auf Landes- und auf Bundesebene und die Projektschulen selbst verantwortlich sein.


Aufgabenbereiche der Koordinationsgruppe:

  1. Die Koordinationsgruppe steuert und verantwortet die Arbeit- und Entwicklungsprozesse für das Abschlussportfolio und koordiniert die Zusammenarbeit der Projektteilnehmer.
  2. Sie organisiert und delegiert in Absprache mit den regionalen Projektgruppen die gemeinsame Arbeit.
  3. Sie organisiert regionale und überregionale Fortbildungsveranstaltungen (Workshops) und Informationsveranstaltungen an den Schulen.
  4. Sie unterstützt die Bildung regionale und überregionale Netzwerke.
  5. Sie entwickelt Formen für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung des Abschlussportfolios.
  6. Sie informiert regelmäßig in Bundeszusammenhängen über ihre Arbeit.
  7. Sie übernimmt die Pflege der Website „APF-Waldorf“ und für das Internetportal „Waldorfabsolventen“.
  8. Sie ist verantwortlich für die Produktentwicklung: APF-Mappe, APF-Bewerbungsmappen, Flyer, Broschüre, Handbuch etc.
  9. Sie hat die Aufgabe Inhalte und Form des Abschlussportfolios bei gesellschaftlich relevanten Gruppen (Abnehmer in Wirtschaft, Politik und Kultur) bekannt zu machen, so wie Rückmeldungen und Reaktionen in die weitere Entwicklungsarbeit zu integrieren. Ebenfalls wird von der Koordinationsgruppe die Arbeit regelmäßig evaluiert.
  10. In ihrer Verantwortung liegt die notwendige Forschungsarbeit und Veröffentlichungen (u.a. in der „Erziehungskunst“, „Lehrerrundbrief“).


Aufgabenbereiche der Projektleitung:

  1. Die Projektleitung verantwortet zusammen mit der Koordinationsgruppe die Projektarbeit,
  2. die Konferenzvorbereitung und Konferenzführung der Koordinationsgruppe,
  3. die Korrespondenz und Kommunikation,
  4. die Finanzverwaltung.
  5. die Kontakte auf Landes- und Bundesebene, d.h. die Kontakte zu den einzelnen Schulen in den Bundesländern, zu den LAG’s, zu LERT, BERT, zum Bundesvorstand, zu der Pädagogischen Forschungsstelle, zur Pädagogischen Sektion, zur ECSWE.



Januar 2014