Form und Inhalt eines Kompetenznachweises

Formale Aspekte eines Kompetenznachweises:

  • Name der Schule
  • Schuljahr und Datum
  • vollständiger Name, ggf. Geburtsdatum und -ort, Klassenstufe des Schülers
  • Schulstempel und Unterschrift eines Schulvertreters (Fremdevaluator, Lehrer oder Tutor)
  • ggf. Unterschrift des Schülers

Der Kompetenznachweis des Abschlussportfolios wird zurzeit nach vorliegendem Kompetenzfeststellungsverfahren entwickelt und organisiert. Er besteht in der Regel aus drei Teilen, 1. dem Anforderungsprofil, 2. einer Schülerreflexion und 3. einer Fremdbewertung.

  1. Das Anforderungsprofil enthält die schulischen Rahmenbedingungen und die pädagogische Aufgabenstellung und wird in der Regel von der Schule, dem Lehrer oder Tutor beschrieben (Stehtext). Die Beschreibung enthält Angaben, ob das Projekt verpflichtend oder freiwillig war. Sie benennt die spezifischen Schwerpunkte des Projektes hinsichtlich Inhalt, Methode und pädagogischer Zielsetzung und enthält Hinweise auf entsprechende Kenntnisse, Fertigkeiten, Einstellungen und Kompetenzen, die infolge des Projektes angeeignet werden können.

  2. Die Schülerreflexion enthält den Namen des Schülers, das Thema des Projektes und wo, wann und wie lange es stattgefunden hat. Der Schüler beschreibt seine Zielvorgaben, Ambitionen und Erwartungen hinsichtlich der Kenntnisse, der Fertigkeiten, Einstellungen und Kompetenzen, die er erwerben will und beschreibt und analysiert den eigenen Lernprozesses, die Lernerträge und was  tatsächlich stattgefunden hat.

  3. Die Fremdbewertung durch die Projektleitung kann einfach nur Zustimmung ausdrücken oder auch Kommentare hinzufügen, eine eigenständige Bewertung sein oder eine Mischung aus alledem. Sie enthält Hinweise, worauf sich die Beobachtungen stützen (eigene Wahrnehmung, Auskunft von Mitarbeitern, Rückfragen bei anderen Kollegen).

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